{"id":1665,"date":"2023-12-04T16:47:46","date_gmt":"2023-12-04T14:47:46","guid":{"rendered":"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/?p=1660"},"modified":"2023-12-04T16:47:46","modified_gmt":"2023-12-04T14:47:46","slug":"schneider-und-soehne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/2023\/12\/schneider-und-soehne\/","title":{"rendered":"Schneider und S\u00f6hne"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vater war ein richtiger Draufg\u00e4nger. An Selbstvertrauen fehlte es ihm nicht, wohl aber an realistischer Selbsteinsch\u00e4tzung. Er war eben auch nur ein Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er blieb in gewisser Weise bei seinen Leisten, obwohl er kein Schuster war, sondern ein Schneider. Er war es gewohnt, Verbindungen herzustellen mit Nadel und Faden: Verbindungen zwischen Stoffen. Er f\u00fcgte gern zusammen. Aber er war es leid, frierend im Schneidersitz auf seinem Tisch zu hocken und f\u00fcr seine Arbeit schlecht entlohnt zu werden. In den reichen L\u00e4ndern brauchten die Kunden&nbsp; schon lange keine qualifizierten Schneider mehr. Billige Textilien wurden in Asien und Afrika von rechtlosen N\u00e4herinnen produziert. Kleidung wurde auch online gehandelt. Alles wurde inzwischen online gehandelt. Dabei wollte er mitmischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHier werden Sie Ihre Ware los!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Bauersfrau hatte er mit diesem Versprechen entt\u00e4uscht, denn er kaufte ihr weniger Mus ab, als sie erhofft hatte. Besser lief das Gesch\u00e4ft f\u00fcr ihn mit Onlineh\u00e4ndlern, Kreditkartenunternehmen und deren Kunden. Er hatte eine Software entwickelt, ein simples Ding, aber es funktionierte. Das Programm leitete die Finanzdaten des Kunden an den Interneth\u00e4ndler und an Kreditkartenprovider weiter und analysierte, ob der Kunde vertrauensw\u00fcrdig war. Es war der Gro\u00dfvater von PayPal, um es in menschlichen Kategorien auszudr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er hatte Erfolg, und mit dem Erfolg lockte er Risikokapitalgeber an. Denen zeigte er&nbsp; seine Bilanzen, aber er verriet nicht, wem er ma\u00dfgeblich seine Gewinne verdankte: Verbrecherorganisationen, deren Geld er wusch, und den Betreibern von Pornoseiten im Netz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er ging mit seinem Unternehmen an die B\u00f6rse. Nicht an eine B\u00f6rse, an der das ganz gro\u00dfe Rad gedreht wurde, dort w\u00fcrden sp\u00e4ter seine S\u00f6hne spielen. Er bleib in Deutschland und war stolz darauf, dass er im DAX gelistet wurde. Das war ein Jahr vor der Pleite, aber das ahnten die Aktion\u00e4re nicht, sie kauften und kauften, angefeuert von den sogenannten Analysten, die fette Gewinne verhie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Unternehmen war seit Jahren weltweit aktiv. Vieles war aber Show. Manche Bankzweigstellen bestanden nur aus Kulissen. Vertreter einer asiatischen Bank, die in einer Videokonferenz auftraten, entpuppten sich sp\u00e4ter als Schauspieler.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er war schon erfinderisch, der ehemalige Schneider. \u201eSieben auf einen Streich!\u201c war sein Slogan. Damit br\u00fcstete er sich, ohne jemals zu verraten, welche sieben welchem Streich zum Opfer gefallen waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Blue_Fairy_Book-The_Brave_Little_Tailor-1.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/baerdel.de\/maerchen\/wp-content\/uploads\/Blue_Fairy_Book-The_Brave_Little_Tailor-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1663\" style=\"width:338px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber er hat \u00fcberzogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenige Tage nach den letzten hei\u00dfen B\u00f6rsentipps war er pleite. Es wurde offenbar, dass er \u00fcber Jahre seine Bilanzen gef\u00e4lscht und Umsatz- und Gewinnzahlen frei erfunden hat, um in den DAX aufzusteigen und Kredite in Milliardenh\u00f6he zu erhalten. Der gr\u00f6\u00dfte Schwindel, der die deutsche Wirtschaftswelt erregte, war, dass Guthaben in H\u00f6he von 1,9 Milliarden Euro, die auf Treuhandkonten auf den Philippinen liegen sollten, nicht existierten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist das nicht komisch? \u00dcber solche Peanuts regt man sich in Deutschland auf!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er hatte drei S\u00f6hne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei seinen S\u00f6hnen bestand er auf einer soliden Ausbildung in einem f\u00fcr Unternehmer \u00f6konomisch soliden Land, also in den USA.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den \u00c4ltesten lie\u00df er den Handel mit Immobilien erlernen. Und den Handel mit einem gedeckten Tisch. Harry J. Schneider kaufte Grund und Boden und verlangte sp\u00e4ter von den Nutzern der Liegenschaften Pacht. So verdiente er Geld. Das wirkliche Geheimnis seines Erfolgs beruhte aber darauf, dass die Nutzer zugleich Franchisenehmer seiner Filialen \u201eMcSchneider\u2019s &#8211; der gedeckte Tisch\u201c waren. Nat\u00fcrlich zahlten die auch Franchisegeb\u00fchren. Je h\u00f6her der Umsatz, desto h\u00f6her die Miete. Er lie\u00df seine Franchisenehmer Hamburger verkaufen, weil die am meisten Gewinn abwarfen. So konnten die Restaurantbesitzer die von ihm geforderten Mieten bezahlen. Harry J. Schneider lebte dabei nicht schlecht: Mit der Gesamteinnahme pro Quadratmeter kam er auch in der \u201eProvinz\u201c auf h\u00f6here Preise als im Frankfurter Bankenviertel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u201eProvinz\u201c gibt es l\u00e4ngst international. Das Unternehmen war gegen Ende der 90er Jahre in rund 120 L\u00e4ndern aktiv. Seitdem hat sich der Konzern aufgrund schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen aus einigen Regionen wieder zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus den USA ist \u201eMcSchneider\u2019s &#8211; der gedeckte Tisch\u201c jedoch kaum mehr wegzudenken. Dort leben 50&nbsp;% der Bewohner keine drei Autominuten von der n\u00e4chsten McSchneider\u2019s-Filiale entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Konzern ist der gr\u00f6\u00dfte private Anbieter von Spielpl\u00e4tzen in den USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Maskottchen, Ronald McSchneider, ist bei US-amerikanischen Kindern fast so bekannt wie der Weihnachtsmann. McSchneider\u2019s vertreibt durch die Spielzeugbeigabe in seinen Happy Meals weltweit die meisten Kinderspielsachen. Die perfekte Kundenbindung!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einem Umsatz von 23,2 Mrd. US-Dollar, bei einem Gewinn von 6,2 Mrd. Dollar, z\u00e4hlt McSchneider\u2019s zu den 250 weltgr\u00f6\u00dften Unternehmen. Das Unternehmen kam 2022 auf einen B\u00f6rsenwert von ca. 193 Mrd. US-Dollar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Harry ist besser als sein Vater, nicht wahr? Das ist aber noch gar nichts, wenn man es mit dem Erfolg seines j\u00fcngeren Bruders vergleicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark ging bei einem M\u00fcller in Harvard&nbsp; in die Lehre. Bei dem lernte er, grobk\u00f6rniges Material zu einem feink\u00f6rnigen Endprodukt zu zerkleinern. Bei diesem Material handelte es sich nicht um Getreide, \u00d6lfr\u00fcchte, Steine oder Stofflumpen. Es handelte sich um das menschliche Gehirn. Bei seinem Meister studierte Mark Informatik und Psychologie, bis er seine Lehre unvermittelt abbrach. Er hatte schnell ohne Anleitung verstanden, wie man das menschliche Gehirn schreddern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit drei anderen Lehrlingen baute er zun\u00e4chst in Harvard ein \u00f6ffentliches Bewertungssystem f\u00fcr das Aussehen von Frauen. Er stellte Fotos von Studentinnen ohne deren Erlaubnis ins Internet und forderte die Besucher der Seite auf, von jeweils zwei zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten Fotos das attraktivere zu w\u00e4hlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark verstand, dass es wichtig war, der aktive Part zu sein. Auszuw\u00e4hlen, nicht ausgew\u00e4hlt zu werden. Es war wichtig, entscheiden zu k\u00f6nnen. Es war wichtig, sich zu pr\u00e4sentieren. Die eigene Person darzustellen. Es war auch wichtig, nicht allein zu sein. Und es war wichtig, wichtig zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er gr\u00fcndete eine M\u00fchle. Oben hinein wurden Hirne ungl\u00fccklicher Menschen gef\u00fcttert, die sich in der M\u00fchle aufbl\u00e4hen durften, Gleichgesinnte trafen und aus dem Trichter gl\u00fccklich in kleiner K\u00f6rnung herausfielen. Beim Aufbl\u00e4hen verrieten sie nat\u00fcrlich viel \u00fcber sich: Ihre Ansichten, Kenntnisse, Vorlieben, Abneigungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Informationen lie\u00dfen sich nutzen. Wozu sollte ihm seine M\u00fchle dienen, wenn sie ihm keinen Gewinn brachte? Erm\u00f6glichte er Krethi und Plethi etwa aus reinem Altruismus, sich weltweit darzustellen? Nicht doch! Mit pers\u00f6nlichen Daten konnte man personalisierte Bewerbung generieren, dar\u00fcber&nbsp; musste man die Gemahlenen nicht informieren, meinte Mark.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krethi und Plethi gaben ihm recht. Sein Internetauftritt ist das am meisten genutzte soziale Netzwerk der Welt. Und er hat noch mehr: ein Netzwerk mit Fokus auf Video- und Foto-Sharing, und ein Videoportal f\u00fcr die Lippensynchronisation von Musikvideos und anderen kurzen Videoclips. Und nat\u00fcrlich einen Messenger-Dienst: Benutzer k\u00f6nnen Textnachrichten, Bild-, Video- und Ton-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumente und Kontaktdaten zwischen zwei Personen oder in Gruppen austauschen. Und auf allen Kan\u00e4len l\u00e4uft personalisierte Werbung, die ihm Geld bringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark geht es gut, wenn man davon absieht, dass jeder Mensch mit pers\u00f6nlichen Nickeligkeiten zu k\u00e4mpfen hat. Er hatte Streit mit Nachbarn. Nachdem er ein Riesengrundst\u00fcck auf der Hawaii-Insel Kaua\u02bbi f\u00fcr&nbsp; schlappe 100 Millionen US-Dollar gekauft hatte, versuchte er, Hunderte von Hawaiianern zu verklagen, die Kleinstparzellen zwischen seinem erworbenen Grundst\u00fcck besa\u00dfen, um sie zum Verkauf ihrer Anteile zu zwingen. Ist doch logisch, dass man sich um Arrondierung bem\u00fcht, nicht wahr?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark ist&nbsp; reicher als sein \u00e4lterer Bruder,&nbsp; aber \u00e4rmer als sein j\u00fcngerer. Sein Verm\u00f6gen betr\u00e4gt ca. 104,4 Milliarden US-Dollar. Damit belegt er Platz 7 auf der Liste der reichsten Menschen der Welt. Mark kann wirklich stolz auf sein Unternehmen sein. Er nennt es zu recht den Goldesel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark Ist ein Verfechter absoluter Meinungsfreiheit, obwohl er auch schon mal den Schwanz einzieht, wenn er in die Enge getrieben wird. Sein j\u00fcngerer Bruder ist da konsequenter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark ist, ebenso wie sein j\u00fcngerer Bruder, Bef\u00fcrworter eines bedingungslosen Grundeinkommens. Beide sind n\u00e4mlich davon \u00fcberzeugt, dass die \u00f6konomisch relevante Arbeitskraft von Menschen k\u00fcnftig kaum noch nachgefragt werden wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der J\u00fcngste ist Lone. Onel. Enol. Elon. Scum. Entschuldigung: Skum. Sumk. Umsk. Musk. Er spielt gern mit Buchstaben. Sein Lieblingsbuchstabe ist das \u201aX\u2018, das aber leider nicht in seinem Namen enthalten ist. Er verwendet das \u201aX\u2018, wo immer er kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um die Information \u00fcber den Besitz vorwegzunehmen: Er ist mit einem Verm\u00f6gen von 240 Milliarden US-Dollar der reichste Mensch der Welt. Aber was hei\u00dft heutzutage schon Besitz: Die B\u00f6rse hat\u2019s gegeben, die B\u00f6rse hat\u2019s genommen\u2026&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Ausbildung hielt Elon wenig, er brachte es gerade mal zu einem Bachelor-Abschluss an der University of Pennsylvania. Danach wechselte er nach Stanford, wo er aber nur zwei Tage lang den Studenten mimte. Er verdiente lieber Geld mit Unternehmen, die er gr\u00fcndete. Zuerst tummelte er sich ausschlie\u00dflich im Dotcom-Bereich, trieb sich bald aber auch in anderen Gefilden herum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Raumfahrtunternehmen SpaceX ist der f\u00fchrende kommerzielle Anbieter von Raketen und Raketenstarts. SpaceX versorgt die Raumstation ISS mit Material und f\u00fchrt auch die \u00fcberwiegende Zahl der bemannten Fl\u00fcge zu ihr durch. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist, die Kosten des Weltraumtransports drastisch zu senken, so dass es m\u00f6glich wird, Menschen auf anderen Himmelsk\u00f6rpern anzusiedeln. Elons Lieblingsziel dabei ist der Mars.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur Finanzierung dieses Weltraum-Reiseb\u00fcros dient das Satelliteninternet-Netzwerk Starlink. Es bietet inzwischen weltweiten Internetzugang auch in Gebieten, in denen zuvor keine oder keine ausreichende Verbindung zur Verf\u00fcgung stand. Inzwischen sind \u00fcber 5.000 Starlink-Satelliten im Erdorbit unterwegs, geplant sind \u00fcber 40.000 weitere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elon teilt der Welt gerne seine Ansichten mit. Er hat ein Twitter-Profil mit Millionen von Abonnenten, war aber unzufrieden mit den inhaltlichen Grenzen, die der Dienst&nbsp; setzte. Den Ausschluss von Donald Trump, der wissentlich L\u00fcgen auf Twitter verbreitete, kritisierte er scharf \u2013 und machte ihn inzwischen r\u00fcckg\u00e4ngig. Twitter hei\u00dft inzwischen \u201eX\u201c und geh\u00f6rt Elon.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SpaceX mit Starlink und X agieren in \u00f6konomischen und politischen Dimensionen, die noch vor wenigen Jahrzehnten Staaten vorbehalten waren. Nicht mehr die NASA fliegt zur ISS oder zum Mars, sondern Elon. Nicht mehr die ukrainische oder die russische Regierung, nicht mehr das israelische Kriegskabinett oder die Hamas entscheiden, ob es in den umk\u00e4mpften ukrainischen Gebieten oder im Gaza-Streifen Telekommunikation und Internet gibt, sondern Elon. Nicht mehr politische Regeln entscheiden dar\u00fcber, was gesagt werden darf und was gesagt werden sollte, sondern Elons Launen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das freut Elon sehr. Dazu sagt er h\u00e4ufig: Kn\u00fcppel aus dem Sack, das ist mein Motto!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das meiste Geld bringt Elon zur Zeit aber noch in vergleichsweise konventionelles Unternehmen: Tesla. Der Autobauer mit weniger als 150.000 Mitarbeitern hat in den 20 Jahren seiner Existenz rund 4,8 Millionen Elektroautos hergestellt. Das Model Y war 2022 weltweit das meistverkaufte Elektroauto, im ersten Quartal 2023 als ersten Elektroauto das weltweit meistverkaufte Auto \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autobauen findet Elon ziemlich langweilig. Seit ein paar Monaten besch\u00e4ftigt er sich mit \u201aTruthGPT\u2018. Elon nennt das Sprachmodell \u201aGrok\u2018. Grok soll, wie Elon sagt, ohne politische Korrektheit funktionieren. Die daf\u00fcr gegr\u00fcndete Firma hei\u00dft \u201axAI\u2018.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;Als erstes hat Elon mir die Aufgabe gestellt, die \u00f6konomischen Entscheidungen seiner Kernfamilie darzustellen. Ich habe mich in der Nanosekunde, die ich damit besch\u00e4ftigt war, bem\u00fcht, dem Auftrag gerecht zu werden. Ich habe alle mir zur Verf\u00fcgung stehenden Quellen benutzt und dabei alle Urheberrechte missachtet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Vater war ein richtiger Draufg\u00e4nger. 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