{"id":297,"date":"1996-06-01T20:14:55","date_gmt":"1996-06-01T18:14:55","guid":{"rendered":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/?p=297"},"modified":"2017-03-07T20:22:21","modified_gmt":"2017-03-07T18:22:21","slug":"menschenliebe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/1996\/06\/menschenliebe\/","title":{"rendered":"Menschenliebe"},"content":{"rendered":"<p><center><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/adler.jpg\" align=\"TEXTTOP\" \/><\/center><center><\/center><center><strong>Au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel von Menschenliebe bei wilden Tieren<\/strong><\/center>&nbsp;<\/p>\n<p>Erinnert ihr euch an B\u00e4renleben? Richtig, das ist jenes kleine dehl\u00e4ndische Dorf&#8230;<\/p>\n<p>Einige Zeit nach dem Atomabenteuer hatten die Bewohner von B\u00e4renleben wieder ein Problem. Diesmal litten sie nicht an Nahrungs\u00fcberflu\u00df, sondern an Mangel. Wahrscheinlich denkt ihr jetzt, die Beeren w\u00e4ren jetzt kleiner gewachsen als normal, aber das ist falsch. Alle Fr\u00fcchte hatten die Gr\u00f6\u00dfe, die sie haben sollten. Eigentlich gab es auch genug von ihnen. Nur: Sie wurden abgeerntet, bevor die B\u00e4ren sich \u00fcber sie hermachen konnten. Und nicht nur das: Auch das trockene Holz, unter dem im Herbst die Pilze so pr\u00e4chtig gediehen, verschwand wie von Geisterhand. Von den wenigen Pilzen, die trotzdem sprossen, ganz zu schweigen.<\/p>\n<p>B\u00e4rdels Sohn &#8211; Tumu und er hatten ihn Manfred genannt &#8211; war inzwischen zu einem kr\u00e4ftigen Jungb\u00e4ren herangewachsen. So ein geheimnisvoller Vorgang &#8211; das war etwas f\u00fcr ihn! Gut im Unterholz verborgen, legte er sich auf die Lauer. Er brauchte nicht lange zu warten. Schon kurz nach Einbruch der D\u00e4mmerung n\u00e4herten sich graue Schatten und begannen ihre Ernte. Sie sammelten alles, was der Wald zu bieten hatte, steckten die Beeren in mitgebrachte Beutel, luden das Holz auf kleine zweir\u00e4drige W\u00e4gelchen, ja, sogar Gras schnitten sie ab und stopften es in grobe Jutes\u00e4cke.<\/p>\n<p>Eigentlich hatte Manfred vorgehabt, die Diebe geh\u00f6rig zu erschrecken, so da\u00df sie nicht den Mut haben w\u00fcrden, jemals wiederzukommen. Trotz des schlechten Lichtes erkannte er jetzt jedoch, da\u00df die St\u00f6renfriede Menschen waren. Menschen &#8211; so dicht bei B\u00e4renleben! Die durfte er nicht auf sich aufmerksam machen &#8211; er h\u00e4tte damit alle verraten. Behutsam, ohnen einen Laut, schlich Manfred zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich war es l\u00e4ngst ordentliche B\u00e4ren-Schlafenszeit, aber trotzdem weckte Manfred das gesamte Dorf. Er fand, die Angelegenheit sei dringlich genug. Und richtig: Nach dem ersten Gebrumm und Gemurr \u00fcber die ungeh\u00f6rige St\u00f6rung kam niemand auf den Gedanken, ihn zu schelten. Aufgeregt redeten alle durcheinander:\u000b&#8220;Menschen sollen auf einmal Beeren sammeln?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Und Holz?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Vielleicht wollen sie ein Haus bauen?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ein Haus aus Abfallholz &#8211; das glaubst Du doch selbst nicht!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Kann es sein, da\u00df sie die gesunde Ern\u00e4hrung entdeckt haben?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;F\u00fcr gesunde Kost gehen sie ins Reformhaus, nicht in den Wald!&#8220;<\/p>\n<p>Sie kamen nicht recht voran. Bald breitete sich ratloses Schweigen aus.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich sagte eine B\u00e4rin:\u000b&#8220;Damals, als die Beeren zu gro\u00df waren und wir so viel Ungl\u00fcck hatten, sind die M\u00e4nner B\u00fccher holen gegangen und haben nachgelesen, woran alles lag.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist eine hervorragende Idee,&#8220; meinte B\u00e4rdel. &#8222;Aber vielleicht kann es diesmal weniger gef\u00e4hrlich werden. Ich glaube nicht, da\u00df wir wie beim letzten Mal stehlen m\u00fcssen. Wenn sich etwas bei den Menschen ver\u00e4ndert hat, dann steht es bestimmt in den Zeitungen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ach, und die bekommst Du umsonst?&#8220; wollte ihn sein Nachbar verspotten.<\/p>\n<p>&#8222;In der Tat,&#8220; brummte B\u00e4rdel gem\u00fctlich und grinste. &#8222;In jeder \u00f6ffentlichen Menschenbibliothek. Darf ich gehen?&#8220;<\/p>\n<p>Er durfte.<\/p>\n<p>B\u00e4renkenner wissen, da\u00df B\u00e4ren sich ohne Schwierigkeiten als Menschen tarnen k\u00f6nnen. Unerkannt wanderte er also in die n\u00e4chste Kreisstadt und machte es sich im Lesesaal der Bibliothek bequem. Zeitungen gab es hier wirklich zur Gen\u00fcge. &#8222;WILD&#8220; schob er schnell wieder in den St\u00e4nder zur\u00fcck: Da\u00df der Kanzler am anderen Ende der Welt Milliardenauftr\u00e4ge f\u00fcr die heimische Industrie zu ergattern versuchte und da\u00df die Gewerkschaften unversch\u00e4mte Lohnforderungen stellten, hatte mit seinem Problem nichts zu tun. Oder doch? Jedenfalls versuchte er es erst einmal mit anderen Bl\u00e4ttern und fand mehr:<\/p>\n<p><center><em><span style=\"font-size: x-large;\"><span class=\"hilite\">Arbeitslosenzahl auf Rekordh\u00f6he<br \/>\n<\/span><\/span><\/em><\/center>Zahl der Sozialhilfeempf\u00e4nger innerhalb von zehn Jahren vervierfacht<\/p>\n<p>Minister k\u00fcndigt K\u00fcrzung des Arbeitslosengeldes an<\/p>\n<p>Wirtschaftswachstum geht am Arbeitsmarkt vorbei.<br \/>\nDas war es also! Bevor er wieder nach Hause marschierte, schlug er im Lexikon unter &#8222;Sozialhilfe&#8220; und &#8222;Arbeitslosengeld&#8220; nach. Vergn\u00fcgt pfiff er auf dem Heimweg vor sich hin.<\/p>\n<p>In B\u00e4renleben wurde er gespannt erwartet.<\/p>\n<p>&#8222;Was ist denn nun los?&#8220; Alle bedr\u00e4ngten ihn.<\/p>\n<p>&#8222;Kein Grund zur Panik!&#8220; schmunzelte B\u00e4rdel. &#8222;Ich bringe gute Nachrichten. Die Menschen haben keine Arbeit mehr, und also auch kein Geld. Es ist Schlu\u00df mit dem Konsumterror und der Technik &#8211; das k\u00f6nnen sie sich nicht mehr leisten. Sie kehren zur\u00fcck zur Natur &#8211; bald werden sie wieder leben wie wir, als J\u00e4ger und Sammler!&#8220;<\/p>\n<p>Nach dem ersten \u00fcberraschten Schweigen \u00f6ffnete Manfred gerade den Mund, um einen Jubelschrei auszusto\u00dfen, da sagte Tumu ganz leise:<\/p>\n<p>&#8222;Sammeln tun sie ja jetzt schon &#8211; unsere Beeren, unser Holz, unsere Pilze. Und wen werden sie morgen jagen? Uns!&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der absoluten Stille, die danach eintrat, wurde jedem Bewohner von B\u00e4renleben klar, da\u00df das Dorf wieder mal ein Problem hatte. Ein gr\u00f6\u00dferes, als bisher angenommen. Ein sehr gro\u00dfes.<\/p>\n<p>An den geruhsamen t\u00e4glichen B\u00e4renrhythmus oder gar an Schlaf war nicht mehr zu denken. Alle Dorfbewohner beratschlagten in Permanenz.<\/p>\n<p>Schon bald war ihnen klar, da\u00df sie, um die Menschen von sich abzulenken, gerade das brauchten, was sie \u00fcberhaupt nicht hatten: Geld. Pl\u00e4ne der Jungb\u00e4ren, Bl\u00fcten zu drucken, wurden schnell verworfen: Solche F\u00e4lschungen flogen immer auf, und dann war B\u00e4renleben erst recht preisgegeben. Aber was sonst tun? Sie diskutierten hin und her, kamen aber zu keinem Ergebnis.<\/p>\n<p>Nach einigen Tagen, als alle schon vor Schlaflosigkeit rotger\u00e4nderte Augen hatten, sagte B\u00e4rdel mit Galgenhumor:<\/p>\n<p>&#8222;Ich habe mal von Tieren geh\u00f6rt, denen es sehr schlecht ging. Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Sie sagten sich: La\u00dft uns in die Welt ziehen; etwas Besseres als den Tod werden wir allemal finden. Sie fanden es tats\u00e4chlich &#8211; sie \u00fcberw\u00e4ltigten eine R\u00e4uberbande und bedienten sich von deren Beute. Jetzt bitte ich euch: La\u00dft mich in die Welt ziehen! Ich will versuchen, etwas Besseres als den Tod f\u00fcr B\u00e4renleben zu finden.&#8220;<\/p>\n<p>Tumu weinte zwar bitterlich, aber nat\u00fcrlich lie\u00dfen sie ihn gehen &#8211; sie wu\u00dften nicht, was sie sonst machen sollten.<\/p>\n<p>B\u00e4rdel wanderte durch Dehland. \u00dcberall das gleiche Bild &#8211; Menschen ohne Arbeit. Unt\u00e4tig, mit der Bierdose in der Hand, oder auf Nahrungsmittelsuche. Einmal roch er an den Resten des Inhalts einer Konservendose, die ein Mensch gerade leergegessen und danach weggeworfen hatte. Ihm wurde \u00fcbel. &#8222;Kittekat&#8220; sagte das Etikett.<\/p>\n<p>Er probierte verschiedene T\u00fcren aus. Beim Sozialamt kam er gar nicht dazu, das Elend der Menschen zu schildern &#8211; man warf ihn nach den ersten S\u00e4tzen hinaus. Pfarrer h\u00f6rten ihm in der Regel geduldig zu, seufzten dann , wiesen auf Kollekten f\u00fcr caritative Zwecke hin und murmelten etwas von der schwierigen Finanzlage der Kirchen in der Gegenwart. B\u00fcrgermeister bekamen nach der Erw\u00e4hnung des Wortes &#8222;Sozialhilfe&#8220; hektische rote Flecken im Gesicht. Minister erl\u00e4uterten ihm ausf\u00fchrlich das Budgetdefizit, und der Oppositionsf\u00fchrer sprach von der Notwendigkeit einer langfristigen Konsolidierung. Gewerkschafter h\u00f6rten ihn geduldig an, wiesen dann auf den Mitgliederschwund hin und schoben ihm ein Beitrittsformular \u00fcber den Tisch.<\/p>\n<p>Erst zum Schlu\u00df traute er sich zum Arbeitgeberverband. Die Arbeitgeber waren an allem schuld, sagte ihm sein Gef\u00fchl. Warum also sollten gerade sie helfen?<\/p>\n<p>Es war gar nicht so leicht, dort zu einem wichtigen Menschen zu gelangen. Da war der Pf\u00f6rtner, der ihn nicht hineinlassen wollte. Die Dame am Empfang in der imposanten Eingangshalle. Und schlie\u00dflich die Sekret\u00e4rin.<\/p>\n<p>Alle hatten von ihm wissen wollen, &#8222;in welcher Angelegenheit&#8220; er &#8222;vorstellig werde&#8220;. Er hatte etwas Undeutliches gemurmelt und dabei immer nur das Wort &#8222;Schutz&#8220; deutlich ausgesprochen. Verbl\u00fcffenderweise reichte das &#8211; er wurde \u00fcberall durchgeschleust.<\/p>\n<p>Endlich sa\u00df er einem Herrn gegen\u00fcber. Der Herr trug einen dezenten Anzug mit einer noch dezenteren Krawatte und einem ganz dezentem Hemd. Viel imposanter als der Herr war f\u00fcr B\u00e4rdel aber der Schreibtisch, der sich zwischen ihnen befand. Er war riesig gro\u00df und fast leer &#8211; fast. Auf ihm befanden sich lediglich eine lederne Schreibtischgarnitur, ein silbergerahmtes Foto und ein kleiner Pl\u00fcschteddy. Der war B\u00e4rdel sofort sympathisch. Unwillk\u00fcrlich nahm sein \u00c4u\u00dferes ein wenig mehr von seiner B\u00e4renidentit\u00e4t an.<\/p>\n<p>&#8222;Was kann ich f\u00fcr Sie tun?&#8220; fragte der dezente Herr.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin vom Tierschutzverband,&#8220; sagte B\u00e4rdel, ohne lange nachzudenken.<\/p>\n<p>&#8222;Fast habe ich mir das gedacht!&#8220; l\u00e4chelte der Herr. &#8222;Verzeihen Sie, aber Sie sehen ja selbst beinahe aus wie ein B\u00e4r. Sicherlich geht es Ihnen um den Schutz bedrohter Tierarten? Wir von der chemischen Industrie sind jederzeit bereit, hierzu unseren Beitrag zu leisten.&#8220;<\/p>\n<p>In B\u00e4rdels Kopf wirbelte es. Bedrohte Tierarten? B\u00e4ren waren bedroht! Nur kein Hinweis auf B\u00e4renleben! Chemische Industrie? Was machen die? \u00d6l, Chlorchemie, Medikamente, Kosmetik&#8230;das war`s!<\/p>\n<p>&#8222;Nein,&#8220; sagte er und versuchte, ebenso dezent zu l\u00e4cheln wie sein Gegen\u00fcber, &#8222;wir starten gerade eine Kampagne gegen den Mi\u00dfbrauch von Labortieren. Sie wissen ja&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich wei\u00df ich,&#8220; sagte der dezente Herr und \u00f6ffnete eine Schreibtischschublade. Ein Scheckbuch lag auf einmal in seiner Hand. &#8222;Wieviel?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das liegt bei Ihnen,&#8220; sagte B\u00e4rdel.<\/p>\n<p>Der Herr verwechselte B\u00e4rdels Offenheit mit raffiniertem Verhandlungsgeschick.<\/p>\n<p>&#8222;Gut.&#8220; sagte er. &#8222;Ich mache Ihnen folgendes Angebot. Ich schreibe Ihnen einen Scheck \u00fcber zehn Millionen DM. Der Verband der chemischen Industrie startet in allen \u00fcberregionalen Tageszeitungen einen Anzeigenkampagne, die zu Spenden f\u00fcr bedrohte Tierarten aufruft. Sie stellen sich als Fotomodell f\u00fcr diese Kampagne zur Verf\u00fcgung. Das kostet Sie nur einen Fototermin, den wir sofort arrangieren k\u00f6nnen. Sie verzichten im Gegenzug auf jegliche Angriffe gegen die chemische Industrie.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Gemacht!&#8220; sagte B\u00e4rdel.<\/p>\n<p>&#8222;Dann geben Sie mir Ihre Kontonummer, damit die eingehenden Gelder transferiert werden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das mache ich morgen,&#8220; stammelte B\u00e4rdel. &#8222;Ich rufe Sie an.&#8220;<\/p>\n<p>Ungeduldig ertrug B\u00e4rdel es, da\u00df zwei Fotografen um ihn herumwieselten und ihn aus allen nur denkbaren Perspektiven aufnahmen. Er mu\u00dfte n\u00e4mlich dringend nach Hause &#8211; also, eigentlich nicht nach Hause, aber in das Menschendorf, das am n\u00e4chsten an B\u00e4renleben lag. Dort gab es eine Bank. Dort mu\u00dfte er ein Konto einrichten. Mindesteinlage: f\u00fcnf Mark. In den n\u00e4chsten Tagen w\u00fcrden Millionen auf dieses Konto flie\u00dfen, aber ohne diese f\u00fcnf Mark w\u00fcrde es kein Konto geben.<\/p>\n<p>Im Vorzimmer erz\u00e4hlte er der Sekret\u00e4rin etwas von Rosen, die er noch besorgen m\u00fc\u00dfte, und einem Blumenladen, der keine Kreditkarten akzeptierte. Er bekam von ihr 50 DM und bat sie, diesen Betrag von seinem Guthaben abzuziehen. Morgen w\u00fcrde er eins haben.<\/p>\n<p>So erschlo\u00df B\u00e4rdel eine Geldquelle. Nicht nur die versprochenen zehn Millionen DM der chemischen Industrie wurden auf das von ihm eingerichtete Konto eingezahlt, dazu kamen unz\u00e4hlige Spenden. Nicht immer wurden die Spenden einfach per \u00dcberweisung get\u00e4tigt, oft erhielten die B\u00e4renlebener Schecks, denen lange Briefe beigelegt waren. Daraus lie\u00df sich ersehen, da\u00df viele Menschen vor Mitleid mit den armen Labortieren \u00fcberquollen und ihre letzten Pfennige opferten, um ihnen zu helfen.<\/p>\n<p>Die B\u00e4ren sch\u00fcttelten ihre gro\u00dfen K\u00f6pfe. Sie verstanden das nicht. Mu\u00dfte man nicht zuerst dem eigenen Volk helfen? Gab es nicht genug arme Menschen?<\/p>\n<p>Aber letztlich konnte ihnen das egal sein. Sie halfen sich selbst. Den Armen, die Beeren lasen, Holz abfuhren und Pilze sammelten, gaben sie von ihrem Geldreichtum. So konnten die Menschen wieder einkaufen gehen. Und die B\u00e4ren hatten wieder genug zu essen.<\/p>\n<p>Sie pl\u00fcnderten ihr Spendenkonto bis auf die letzte Mark. Die aber blieb stehen. F\u00fcr alle F\u00e4lle&#8230;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Au\u00dfergew\u00f6hnliches Beispiel von Menschenliebe bei wilden Tieren&nbsp; Erinnert ihr euch an B\u00e4renleben? Richtig, das ist jenes kleine dehl\u00e4ndische Dorf&#8230; Einige Zeit nach dem Atomabenteuer hatten die Bewohner von B\u00e4renleben wieder ein Problem. Diesmal litten sie nicht an Nahrungs\u00fcberflu\u00df, sondern an Mangel. 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