{"id":347,"date":"1996-07-11T13:08:29","date_gmt":"1996-07-11T11:08:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/?p=347"},"modified":"2017-03-11T13:13:38","modified_gmt":"2017-03-11T11:13:38","slug":"wahrnehmung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/1996\/07\/wahrnehmung\/","title":{"rendered":"Wahrnehmung"},"content":{"rendered":"<p>In der sanft gewellten norddehl\u00e4ndischen Endmor\u00e4nenlandschaft gaben sich B\u00e4rdel und Kulle einer eigentlich sehr unb\u00e4rischen Besch\u00e4ftigung hin: Sie gingen spazieren. Lange trotteten sie schweigend nebeneinander her und setzten nur Fu\u00df vor Fu\u00df.<\/p>\n<p>Endlich sagte B\u00e4rdel in einem Tonfall, der sich zwischen Brummen und wohligem Seufzen nicht entscheiden konnte: &#8222;Ist es nicht sch\u00f6n?&#8220;<\/p>\n<p>Das war eine rhetorische Frage, und B\u00e4rdel h\u00e4tte darauf keine Antwort erwarten d\u00fcrfen. Er w\u00fcnschte sich aber eine Best\u00e4tigung und war deshalb beleidigt, als Kulle nicht reagierte. Etwas sch\u00e4rfer wiederholte er: &#8222;Ist es nicht sch\u00f6n?&#8220;<\/p>\n<p>Trotz seines aggressiven Tones dauerte es eine Weile, bis Kulle sich regte. Und die Antwort befriedigte B\u00e4rdel \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Kulle murmelte n\u00e4mlich unverbindlich und unbestimmt: &#8222;Ich wei\u00df nicht&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Du wei\u00dft nicht?&#8220; B\u00e4rdel war selbst nicht klar, wieso seine Stimmung so j\u00e4h umschlug. Eben noch war er friedlich durch die H\u00fcgel gewandert und hatte den Sommer genossen, und pl\u00f6tzlich war er w\u00fctend.<\/p>\n<p>&#8222;Wieso wei\u00dft du nicht? Du brauchst dich doch blo\u00df umzusehen!&#8220;<\/p>\n<p>Kulle war sehr sensibel, und B\u00e4rdels Stimmung \u00fcbertrug sich sofort auf ihn. Aber er beherrschte sich mit M\u00fche: &#8222;Du hast recht, ich brauche mich blo\u00df umzusehen. Ich sehe eine f\u00fcr Norddehland typische Julilandschaft. Das Wintergetreide ist schon abgeerntet, das Sommergetreide braucht noch eine oder zwei Wochen. Auf H\u00fcgelkuppen oder in zu feuchten Niederungen w\u00e4chst Wald oder Buschwerk. Am Feldrain bl\u00fchen Kamille und die zweite Margueritengeneration zwischen etlichen gr\u00fcnen Wildkr\u00e4utern. In 500 Metern Entfernung verl\u00e4uft eine wenig befahrene Landstra\u00dfe, der Verkehr ist kaum zu h\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>Die akribische Beschreibung machte B\u00e4rdel nur zorniger.<\/p>\n<p>Bevor er explodieren konnte, winkte Kulle ab.<\/p>\n<p>&#8222;Werd jetzt blo\u00df nicht w\u00fctend. Ich wei\u00df, das ist nicht das, was du willst. Ich hab das alles auch nur gesagt, um mich selbst zu vergewissern. Um mir klar zu machen, was ich sehe. Aber: Ich wei\u00df nicht, ob das, was ich sehe, ist. Und deshalb kann ich nicht einfach sagen, da\u00df ich&#8217;s sch\u00f6n finde.&#8220;<\/p>\n<p>Das reichte, um B\u00e4rdel eine Weile zu besch\u00e4ftigen. Erst nach hundertundsieben weiteren Metern konnte er fragen: &#8222;Du wei\u00dft nicht, ob es das gibt, was du siehst?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Ungenaue R\u00fcckfrage,&#8220; replizierte Kulle. &#8222;Vielleicht hast du Recht: Es gibt das nicht, was ich sehe. Oder was wir sehen. Allerdings halte ich Solipsismus f\u00fcr eine bl\u00f6de Theorie.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00e4rdel \u00f6ffnete dem Mund, um sich nach der Bedeutung des schwierigen Fremdworts zu erkundigen, aber Kulle redete ohne Pause weiter: &#8222;M\u00f6glicherweise sehen wir aber etwas, das ist, auch falsch.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00e4rdel merkte, das lief auf eine ernsthafte Diskussion hinaus, und deshalb l\u00f6ste sich seine Aggression in Luft auf.<\/p>\n<p>&#8222;Wieso?&#8220; fragte er ernsthaft interessiert.<\/p>\n<p>&#8222;Wieviele Sinne hast du?&#8220;<\/p>\n<p>Die Gegenfrage h\u00e4tte B\u00e4rdel beinahe wieder in Rage gebracht, aber er beherrschte sich und antwortete brav.<\/p>\n<p>&#8222;Ich kann riechen, sehen, h\u00f6ren, f\u00fchlen und schmecken. Apropos schmecken und sehen &#8211; komm, da vorne sind noch ein paar sp\u00e4te Himbeeren!&#8220;<\/p>\n<p>Kulle lie\u00df sich verf\u00fchren. Nat\u00fcrlich schmeckten die sonnenwarmen Beeren hervorrragend, und bevor er sie mit der Zunge zu s\u00fc\u00dfem duftendem Brei zerdr\u00fcckte, liebkoste er im Mund jede einzelne Frucht und ertastete die samtig weiche Oberfl\u00e4che. Das \u00fcberzeugende sensorische Erlebnis verbesserte seine argumentative Situation nicht gerade. B\u00e4rdel sp\u00fcrte, da\u00df er an Boden gewonnen hatte.<\/p>\n<p>&#8222;Siehste!&#8220; sagte er nur.<\/p>\n<p>Aber so schnell gab Kulle sich nicht geschlagen, zumal die gerade genossene Portion Fruchtzucker seinem Gehirn zu rascherer Aktivit\u00e4t verhalf.<\/p>\n<p>&#8222;Was?&#8220; fragte er nur und schmunzelte.<\/p>\n<p>B\u00e4rdel war verwirrt: &#8222;Na, ist doch klar. Die Himbeeren haben prima geschmeckt, also gibt es sie, und es gibt sie so, wie wir sie wahrnehmen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Vermutlich gibt es sie,&#8220; gab Kulle zu. &#8222;Wenn nicht, lebten wir in einem ziemlich komischen Wahrnehmungsuniversum. Schlie\u00dflich schei\u00dfen wir als Ergebnis unseres Konsums irgendwann den B\u00e4rendreck wieder aus, und die Doppelillusion von Nahrungsaufnahme und Def\u00e4kation w\u00e4re in der Tat ziemlich starker Tobak. St\u00e4rker als die beste <a href=\"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/1996\/10\/kulles-dissertation\/\">Zigarre<\/a>.. &#8222;Aber woher wissen wir, da\u00df die Himbeeren gut schmecken?&#8220;<\/p>\n<p>Wieder sp\u00fcrte B\u00e4rdel, da\u00df sein Geduldsfaden sich spannte und zu rei\u00dfen drohte. Seine bem\u00fcht ruhige Antwort wurde durch einen grollenden Unterton beherrscht. Er beschr\u00e4nkte sich auf einen Nebensatz:<\/p>\n<p>&#8222;Weil ich sie gerade gegessen habe!&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Wo ist der Himmel?&#8220; fragte Kulle.<\/p>\n<p>Das warf B\u00e4rdel v\u00f6llig aus dem Gleis. Was sollte das denn jetzt wieder? Wollte Kulle eine theologische Argumentation? Oder eine astronomische? Er schaute hoch und beobachtete eine Weile die Gebirge wei\u00dfer Cumuli, die majest\u00e4tisch langsam gen Osten segelten.<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/Clouds.jpg\" width=\"320\" height=\"240\" \/><\/center>Eine Wolke grinste ihn an wie ein Clownsgesicht. B\u00e4rdel beschlo\u00df zum zweiten Mal an diesem Nachmittag, sich nicht aufzuregen.<\/p>\n<p>&#8222;Oben,&#8220; sagte er knapp.<\/p>\n<p>&#8222;Das sehe ich auch so&#8220;, meinte Kulle.<\/p>\n<p>B\u00e4rdel entspannte sich &#8211; endlich fand dieses Gespr\u00e4ch wieder vern\u00fcnftige Bahmen.<\/p>\n<p>&#8222;Aber das war nicht immer so,&#8220; fuhr Kulle fort.<\/p>\n<p>B\u00e4rdel sp\u00fcrte, wie sich seine Nackenmuskeln gegen seinen Willen verh\u00e4rteten.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck sprach Kulle sofort weiter: &#8222;Als wir geboren wurden, waren unsere Augen und unser Sehnerv noch nicht an diese Welt angepa\u00dft. Wir sahen alles auf dem Kopf. Das Empfinden der Schwerkraft bringt Babys dazu, ihre visuellen Sinne auf eine praktischere Norm umzustellen. Das dauert nur ein paar Stunden. Aber Fakt ist: Urspr\u00fcnglich sehen Babyb\u00e4ren die Welt so, wie es erwachsene B\u00e4ren als verkehrt bezeichnen w\u00fcrden. Was ist denn nun &#8222;verkehrt&#8220;? Unser physiologisch ausgebildeter Sinn oder die pragmatische Anpassung an die Umwelt?&#8220;<\/p>\n<p>Weil B\u00e4rdel durch diese Ausf\u00fchrungen v\u00f6llig \u00fcberrumpelt war, konnte Kulle ungest\u00f6rt weiterreden.<\/p>\n<p>&#8222;Und jetzt nimm die Himbeeren. Wir lieben sie, sie schmecken uns. Sie duften herrlich, ihr Geschmack kitzelt unseren Gaumen. Das ist das subjektive B\u00e4renempfinden. Beeren allgemein scheinen unserem Metabolismus gut zu bekommen. Das ist, soweit ich das beurteilen kann, die objektive Gegebenheit. Also ist folgender Sachverhalt denkbar: Himbeeren stinken entsetzlich und schmecken scheu\u00dflich. Weil wir sie aber aus physiologischen Gr\u00fcnden brauchen, haben wir ihren Geruch und Geschmack pragmatisch umdefiniert. Genauso, wie wir unseren Gesichtssinn vom Kopf auf die F\u00fc\u00dfe gestellt haben. Und deshalb sage ich: Ich wei\u00df nicht, ob das, was ich sehe, h\u00f6re, schmecke, f\u00fchle und rieche, \u00fcberhaupt ist oder so ist, wie ich es wahrnehme.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00e4rdel war weiterhin baff und brauchte eine lange Pause, um sich zu sammeln. Schlie\u00dflich fragte er, und sein sonst so sonorer B\u00e4renba\u00df wackelte dabei h\u00f6rbar:<\/p>\n<p>&#8222;Willst du damit sagen da\u00df Tumu m\u00f6glicherweise nicht sch\u00f6n ist, wie sie mir erschent, sondern h\u00e4\u00dflich?`Da\u00df ich ihr \u00c4u\u00dferes nur &#8218;pragmatisch umdefiniert&#8216; habe?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Genau!&#8220; best\u00e4tigte Kulle fr\u00f6hlich, denn B\u00e4rdel hatte seinen Gedanken erfa\u00dft.<\/p>\n<p>Seine Freude sollte nicht lange dauern. Auf B\u00e4rdels Stirn schwoll eine Ader, die nur \u00e4u\u00dferst selten sichtbar wurde. Mit erhobenen Pranken st\u00fcrzte er auf Kulle los.<\/p>\n<p>Kulle machte sich d\u00fcnn, und so sausten B\u00e4rdels geballte F\u00e4uste wirkungslos rechts und links an ihm vorbei. Verbl\u00fcfft starrte B\u00e4rdel auf seine in der Luft baumelnden Tatzen.<\/p>\n<p>&#8222;Siehst du, auch das best\u00e4tigt meine Theorie. Vielleicht nehmen wir die Wirklichkeit nicht so wahr, wie sie ist; aber auf jeden Fall mit Verz\u00f6gerung. Unsere Sinne sind ganz sch\u00f6n tr\u00e4ge.&#8220; Kulle war furchtlos stehengeblieben, denn er wu\u00dfte, da\u00df B\u00e4rdel einem neuen interessanten Gedanken nicht widerstehen konnte.<\/p>\n<p>&#8222;Stimmt!&#8220; gab der denn auch zu. Seine Aggression war verflogen.<\/p>\n<p>In stillschweigender \u00dcbereinkunft setzten beide endlich ihren Spaziergang fort. Irgendwann sagte B\u00e4rdel bittend:<\/p>\n<p>&#8222;Meine \u00c4u\u00dferung \u00fcber Tumu bleibt aber unter uns, oder?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Klar!&#8220; l\u00e4chelte Kulle. Er wu\u00dfte, wie unangenehm die sonst so umg\u00e4ngliche B\u00e4renfrau werden konnte.<\/p>\n<p>Wieder folgte eine lange Pause.<\/p>\n<p>Kurz bevor sie an der Kreuzung wieder nach B\u00e4renleben abbiegen wollten, stellte B\u00e4rdel seine letzte Frage: &#8222;Ist es wirklich unm\u00f6glich zu wissen, was ist?&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Das ist eine hochinteressante Frage. Ich lese gerade eine Menge Menschenb\u00fccher dar\u00fcber. Die Marxisten waren lange Zeit der Meinung, unsere Wahrnehmung entspreche der Wirklichkeit. &#8218;Widerspiegelung&#8216; nannten sie das. Aber das waren Menschen der Gedankenwelt des 19. Jahrhunderts, optimistisch wie alle damals. Auch die Physiker haben sich lange dagegen gestr\u00e4ubt, da\u00df sie manche Dinge nicht erkennen und dementsprechend auch nicht berechnen k\u00f6nnen. &#8218;Gott w\u00fcrfelt nicht&#8216;, hat Albert Einstein geschimpft. Und Sartre hat Jahre sp\u00e4ter behauptet, die Wahrheit sei ein Objekt unendlicher Ann\u00e4herung. Er dachte also, man k\u00f6nne ihr n\u00e4her kommen, werde sie aber nie erreichen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Menschenb\u00fccher! Menschengeschw\u00e4tz!&#8220; grollte B\u00e4rdel. &#8222;Soll ich dir sagen, worin die Wahrheit und die Wahrnehmung der Menschen bestehen? Sie machen kaputt, was sie wahrnehmen, sie zerst\u00f6ren alles &#8211; auch sich selbst, Tussi sei Dank! Sie behaupten, sie sch\u00fctzten das Leben, und bringen allen den Tod. Ihre Physiker spielen mit der Natur und legen mit ihren Forschungen die Grundlage f\u00fcr Technologien, die Menschen nicht beherrschen k\u00f6nnen. Und was deinen Sartre angeht: Die Menschen, die das Sagen haben, haben ihre Wahrheit l\u00e4ngst gefunden. Sogar zwei Wahrheiten: Macht und Profit!&#8220;<\/p>\n<p>Sie hatten B\u00e4renleben erreicht. B\u00e4rdel beschleunigte seinen Schritt und lief auf Tumu zu, die ihm von ferne zugewinkt hatte. Zweifellos war sie die sch\u00f6nste B\u00e4renfrau der Welt.<\/p>\n<p>Kulle beobachtete, wie er sie in die Arme schlo\u00df. Er schmunzelte und wandte sich nach links, seiner H\u00f6hle zu. Viele Menschenb\u00fccher warteten dort auf ihn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der sanft gewellten norddehl\u00e4ndischen Endmor\u00e4nenlandschaft gaben sich B\u00e4rdel und Kulle einer eigentlich sehr unb\u00e4rischen Besch\u00e4ftigung hin: Sie gingen spazieren. Lange trotteten sie schweigend nebeneinander her und setzten nur Fu\u00df vor Fu\u00df. Endlich sagte B\u00e4rdel in einem Tonfall, der sich zwischen Brummen und wohligem Seufzen nicht entscheiden konnte: &#8222;Ist es nicht sch\u00f6n?&#8220; Das war eine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_crdt_document":"","footnotes":""},"categories":[10,3,16],"tags":[],"class_list":["post-347","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-baerdel","category-baerdel1","category-philosophisches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":348,"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347\/revisions\/348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}