{"id":500,"date":"2013-04-01T17:43:19","date_gmt":"2013-04-01T15:43:19","guid":{"rendered":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/?p=500"},"modified":"2017-03-26T17:46:44","modified_gmt":"2017-03-26T15:46:44","slug":"baeren-und-woelfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kayalbert.de\/baerdel\/2013\/04\/baeren-und-woelfe\/","title":{"rendered":"B\u00e4ren und W\u00f6lfe"},"content":{"rendered":"<p>\n&#8222;B&auml;rdel, es w&auml;re gut, wenn&#8230;&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;B&auml;rdel, sollten wir nicht mal&#8230;&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;B&auml;rdel, was denkst du &uuml;ber..&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;B&auml;rdel, jetzt ist es aber h&ouml;chste Zeit, dass&#8230;&#8220;\n<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/baerdel3.JPG\" width=\"536\" height=\"573\" alt=\"B\u00e4rdel\"\/><\/div>\n<p>\nB&auml;rdel h&ouml;rte diese Ansinnen seit Wochen. Sie wurden immer h&auml;ufiger ge&auml;u&szlig;ert in immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden, seit B&auml;renleben aus der Winterruhe erwacht war. Es war offensichtlich zwecklos, sie zu ignorieren, was er versucht hatte. Er seufzte und gab nach.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Na gut, wir werden &uuml;ber die R&uuml;ckkehr der B&auml;ren nach Europa sprechen. Und &uuml;ber die R&uuml;ckkehr der W&ouml;lfe. Aber glaubt blo&szlig; nicht, dass&#8230;&#8220;\n<\/p>\n<p>\nSeine Einw&auml;nde gingen in allgemeinem Jubel unter.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Wir reden heute Abend dar&uuml;ber. In der H&ouml;hle. Ich gehe davon aus, dass sich bis dahin jeder von Euch eingehend &uuml;ber die aktuelle Lage informiert hat.&#8220;\n<\/p>\n<p>\nIn der ersten M&auml;rzh&auml;lfte ist der dehl&auml;ndische Tag fast schon wieder zw&ouml;lf Stunden lang. Das hei&szlig;t aber auch, dass die Nacht kaum l&auml;nger als zw&ouml;lf Stunden ist, und diese zw&ouml;lf Stunden kosten die schlafs&uuml;chtigen B&auml;ren gerne aus. Also trafen sich alle B&auml;renlebenbewohner schon mit dem Einsetzen der D&auml;mmerung in der Haupth&ouml;hle. Nat&uuml;rlich waren auch Ramses und Piggy dabei. Athabasca galt inzwischen als einheimische B&auml;rin, Nanuk, ihre Z&ouml;glinge, hielten sich an ihrer Seite. Organisatorische Schwierigkeiten gab es nur mit Oicy, der es in der H&ouml;hle nat&uuml;rlich viel zu warm war. Sie schwamm in ihrem Eissee herum, und damit sie alles mitbekam und auch mitreden konnte, hatte Manfred ihr eine Mikrofonleitung gelegt.\n<\/p>\n<p>\nB&auml;rdel sah sich um und stellte fest, dass alle vollz&auml;hlig versammelt waren. Fast alle &#8211; aber das &auml;nderte sich in diesem Moment. Mit einer riesigen roten Fahne, in der er sich st&auml;ndig verhedderte, marschierte Kulle herein und sang dazu:\n<\/p>\n<p>\n&#8222;B&auml;ren zur Sonne zur Freiheit,<\/p>\n<p>W&ouml;lfe zum Lichte empor!<\/p>\n<p>Hell aus dem dunklen Vergangnen<\/p>\n<p>Leuchtet die Zukunft hervor.&#8220;\n<\/p>\n<p>\nDie Versammlung kommentierte den Auftritt mit zustimmendem Gebrumm und Gebr&uuml;ll, und Kulle setzte sich auf seinen Platz, wobei er bescheiden tat.\n<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/kulle6.jpg\" width=\"440\" height=\"330\" alt=\"Kulle, bescheiden\"\/><\/div>\n<p>\nB&auml;rdel hatte nicht applaudiert. Er horchte in sich hinein und traf hinter seiner Stirn alte l&auml;stige Bekannte: Kopfschmerzen. Wenn die sich erst einmal eingenistet hatten, wurde er sie so schnell nicht wieder los.\n<\/p>\n<p>\nWas sollte er nur tun? Die Stimmung war eindeutig gegen seine Bedenken. Da wurde ihm unerwartete Hilfe.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Sagt mal, ihr seid wohl vom Homo sapiens getreten? Oder hat euch ein Neanderthaler geknutscht?&#8220; Athabacsa war voll in Fahrt.\n<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/atti.jpg\" width=\"440\" height=\"376\" alt=\"Atti, zornig\"\/><\/div>\n<p>\n&#8222;Was das Zusammenleben von B&auml;ren und Menschen angeht, so bin ja wohl ich die Expertin und nicht ihr, einverstanden?<\/p>\n<p>In Kanada, wo ich geboren bin, leben ungef&auml;hr 300.000 Schwarzb&auml;ren. Dazu kommen h&ouml;chstens 30.000 Grizzlys, also B&auml;ren wie wir. Wie die meisten von uns jedenfalls. Nichts f&uuml;r ungut, Oicy. In Kanada leben drei Menschen auf einem Quadratkilometer, und trotzdem kommt es immer wieder zu Zusammenst&ouml;&szlig;en und zu T&ouml;tungen. Keine T&ouml;tungen von Menschen, nicht, dass wir uns missverstehen. Und wie viele Menschen pro Quadratkilometer gibt es in Dehland?&#8220;\n<\/p>\n<p>\nLanges Schweigen.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;227&#8220;, brummte Kulle schlie&szlig;lich zerknirscht.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Eben!&#8220; sagte Atti und rollte sich wieder gem&uuml;tlich zusammen. Ihr Zorn war verraucht.\n<\/p>\n<p>\nNiemand sagte etwas.\n<\/p>\n<p>\nB&auml;rdel war erleichtert. &#8222;M&ouml;chte jemand dazu etwas sagen?&#8220; fragte er.\n<\/p>\n<p>\nDel meldete sich zu Wort. Er war ehrgeizig und &auml;rgerte sich schon lange dar&uuml;ber, dass die Eisb&auml;renzwillinge als die intellektuellen &Uuml;berflieger schlechthin galten, seit sie in B&auml;renleben aufgetaucht waren.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Ich habe recherchiert und herausgefunden, dass es in Dehland &uuml;berhaupt keine B&auml;ren gibt &#8211; au&szlig;er uns nat&uuml;rlich. Wenn B&auml;ren aus den Karpaten in die Alpen einwandern, werden sie beim ersten Fehlverhalten gejagt. Man nennt sie Problemb&auml;ren, wobei ich wirklich nicht wei&szlig;, wo es bei B&auml;ren ein Problem geben soll!&#8220;  <\/p>\n<p>&#8222;Und Homo Schappi Schappi gibt ihnen noch nicht mal einen Namen, sondern bezeichnet sie mit Nummern -&#8211; erst k&uuml;rzlich wurde in der Schweiz M13 erschossen!&#8220; Nuk wollte nicht akzeptieren, dass Del allein brillierte.\n<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/eisbaerenfamilie.jpg\" width=\"600\" height=\"450\" alt=\"Eisb\u00e4ren\"\/><\/div>\n<p>\n&#8222;Es klingt, als w&auml;re die B&auml;rendiskussion hiermit abgeschlossen!&#8220; quiekte Piggy. &#8222;Und was ist mit den W&ouml;lfen? Ich muss zugeben, dass ich vor denen Angst habe!&#8220;\n<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/schwein.jpg\" width=\"341\" height=\"256\" alt=\"Piggy\"\/><\/div>\n<p>\n&#8222;Du brauchst keine Angst zu haben,&#8220; mischte sich Tumu ein. &#8222;Du wirst gleich sehen, warum. Ich habe einen Gast eingeladen, wenn ihr erlaubt!&#8220;\n<\/p>\n<p>\nDa niemand widersprach, stie&szlig; Tumu einen merkw&uuml;rdigen Laut aus, der gar nichts B&auml;risches an sich hatte. Es war ein Heulen, und sofort wurde ihr auf gleiche Weise geantwortet. <br \/>\n&#8222;Er wird in ein paar Minuten hier sein, und niemand muss sich vor ihm f&uuml;rchten.&#8220;\n<\/p>\n<p>\nDa Tumu zweimal betonte, dass der Fremde keinen Anlass zur Besorgnis geben w&uuml;rde, spannte B&auml;rdel seine Muskeln an, und etliche andere B&auml;ren taten es ihm gleich. Man konnte ja nie wissen&#8230;\n<\/p>\n<p>\nAm H&ouml;hleneingang war nichts zu h&ouml;ren, aber ein Schatten erschien und bewegte sich vorw&auml;rts in den Innenraum. Langsam. Vorsichtig. Aus dem Schatten entwickelte sich ein K&ouml;rperumriss. Langer Kopf, spitze Ohren, lange Schnauze. Buschiger Schwanz am Ende eines schlanken, zum Laufen gemachten Torsos. Die Rute war nicht eingezogen, aber auch nicht hoch erhoben. Der Besucher war seiner nicht sicher, aber auch nicht &auml;ngstlich. Vier kr&auml;ftige L&auml;ufe.\n<\/p>\n<p>\nPiggy schrie.\n<\/p>\n<div align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.baerdel.de\/baerdel\/lucatoni.jpg\" width=\"640\" height=\"582\" alt=\"Luca Toni\"\/><\/div>\n<p>\n&#8222;Ruhig!&#8220; sagte Tumu. &#8222;Das ist Toni. Er lebt mit seiner Familie seit ein paar Wochen hier in der Gegend. Ich habe ihn gebeten, uns heute Abend zu besuchen.&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Willkommen,&#8220; begr&uuml;&szlig;te B&auml;rdel den Wolf. &#8222;Wir freuen uns, dich in B&auml;renleben zu sehen. Ich bin B&auml;rdel.&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Seit wann freut sich der B&auml;r, den Wolf zu treffen?&#8220; knurrte der Neuank&ouml;mmling. Wir teilen dasselbe Habitat und sind deshalb unvers&ouml;hnliche Konkurrenten! Bin ich bei einer Versammlung von Heuchlern zu Gast?&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Du bist zu Gast bei einer Versammlung von Tieren, die zusammenhalten gegen das schlimmste Raubtier der Welt, den Homo sapiens sapiens. Der bedroht auch dich, wenn wir recht informiert sind. Wir sind nicht l&auml;nger Feinde, sondern sollten zusammenstehen gegen einen gemeinsamen Feind!&#8220;\n<\/p>\n<p>\nDer Wolf hob den Kopf, auch die Schwanzspitze bewegte sich deutlich nach oben. &#8222;Wir W&ouml;lfe sind deutlich besser aufgestellt als ihr B&auml;ren! Mindestens zwanzig Rudel leben in Dehland. Und ihr versteckt euch in einem geheimen Dorf!&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Ja,&#8220; meinte Athabasca, recht hast du.&#8220; Sie richtete sich wieder auf.\n<\/p>\n<p>\nDer Wolf h&ouml;rte genau hin &#8211; klang die Stimme der B&auml;rin nicht sarkastisch?\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Recht hast du!&#8220; bekr&auml;ftigte Athabasca, &#8222;wir verstecken uns. Ihr solltet das auch tun!&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Unsinn!&#8220; behauptete Toni und reckte die Spitze seiner Rute so weit in den Himmel, dass sie seinen Rist um das Doppelte &uuml;berragte. &#8222;Wir werden geliebt!&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Nat&uuml;rlich werdet ihr geliebt &#8211; vom NABU, vom WWF, vom BUND, und wie die &Ouml;kofreaks sonst noch hei&szlig;en. Aber hast du dir auch mal Volkes Stimme angeh&ouml;rt?&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Das Tier kenne ich nicht,&#8220; sagte der Wolf unsicher.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Besser so &#8211; es handelt sich nicht um ein Tier, sondern um eine Bestie. Sie nennt sich selbst ,Gesunder Menschenverstand&#8216;. Ich gebe dir ein paar Kostproben.<\/p>\n<p>Schon in der Bibel seid ihr die B&ouml;sen: ,Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie rei&szlig;ende W&ouml;lfe.&#8216; Matth&auml;us 7,15.<\/p>\n<p>,Rei&szlig;end&#8216; seid ihr immer: Gierig und ma&szlig;los und grausam. Bei Goethe hei&szlig;t die W&ouml;lfin ,Gieremund&#8216;.<br \/>\n<\/p>\n<p>In Grimms Volksm&auml;rchen taucht der b&ouml;se Wolf immer wieder auf, er verschlingt Tiere und Menschen ganz, was es m&ouml;glich macht, seine Beute zu retten, indem man ihm den Bauch aufschlitzt und  mit Wackersteinen wieder f&uuml;llt &#8211; und der dumme Wolf bemerkt den Betrug noch nicht einmal und wacht nicht mehr auf, bis man ihn in einem Brunnen ers&auml;uft.<br \/>\n<\/p>\n<p>In einem aktuellen Internetforum gibt es als Antwort auf die Frage: ,Brauchen wir B&auml;ren und W&ouml;lfe in Dehland?&#8216; wiederholt die Antworten ,abknallen&#8216; und ,SSS &#8211; schie&szlig;en, schaufeln, schweigen&#8216;.<br \/>\n<\/p>\n<p>Noch Fragen?&#8220;\n<\/p>\n<p>\nDie Schwanzspitze ruhte kraftlos auf dem Boden. &#8222;Und was jetzt?&#8220; fragte Toni unsicher.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Ganz einfach &#8211;  ihr macht es wie wir. Nein, nicht ganz so schlimm, ihr braucht euch nicht unsichtbar zu machen. Die Menschen wissen ja, dass ihr da seid. Von uns wissen sie es nicht.<br \/>\n<\/p>\n<p>,Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die W&ouml;lfe;  seid daher klug wie die Schlangen und nicht arglos wie die Tauben. Nehmt euch vor den Menschen in acht!&#8216;<br \/>\n<\/p>\n<p>Steht &uuml;brigens auch bei Matth&auml;us, so ungef&auml;hr jedenfalls. Ern&auml;hrt euch von Rehen und Hirschen und vor allem Wildschweinen, das wird die Menschen freuen. Und lasst K&auml;lber und Schafe in Ruhe, dann wird euch nichts geschehen.&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Und &#8211; und &#8211; d&uuml;rfen wir euch gelegentlich besuchen, um uns bei euch Rat zu holen?&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Dagegen haben wir bestimmt nichts!&#8220; sagte B&auml;rdel entschieden. Sein Kopf war wider Erwarten schmerzfrei.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Dann ist ja alles gut,&#8220; sagte Kulle. &#8222;Wollen wir das sch&ouml;ne Arbeiterlied nicht zu Ende singen, um den Abend zu beschlie&szlig;en?&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Nein, das wollen wir nicht!&#8220; widersprach Tumu energisch. &#8222;Das sch&ouml;ne Arbeiterlied&#8216; ist n&auml;mlich ein poetisches Greuel, und es hat &uuml;berhaupt nichts mit unserer Situation zu tun. Darf ich einfach mal kommentarlos zitieren?\n<\/p>\n<p>\n,Seht wie der Zug von Millionen<br \/>\n<br \/>\nendlos aus N&auml;chtigem quillt<br \/>\n<\/p>\n<p>bis eurer Sehnsucht Verlangen<br \/>\n<\/p>\n<p>Himmel und Nacht &uuml;berschwillt\n<\/p>\n<p>\nBr&uuml;der, in eins nun die H&auml;nde<br \/>\n<\/p>\n<p>Br&uuml;der, das Sterben verlacht<br \/>\n<\/p>\n<p>ewig der Sklaverei ein Ende<br \/>\n<\/p>\n<p>heilig die letzte Schlacht.&#8216;\n<\/p>\n<p>\nZitat Ende.&#8220;\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Buh!&#8220; machten fast alle B&auml;ren, der Frosch und das Schwein. Auch der Wolf schloss sich an.\n<\/p>\n<p>\n&#8222;Wir schlafen einfach so. Ganz heimlich.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;B&auml;rdel, es w&auml;re gut, wenn&#8230;&#8220; &#8222;B&auml;rdel, sollten wir nicht mal&#8230;&#8220; &#8222;B&auml;rdel, was denkst du &uuml;ber..&#8220; &#8222;B&auml;rdel, jetzt ist es aber h&ouml;chste Zeit, dass&#8230;&#8220; B&auml;rdel h&ouml;rte diese Ansinnen seit Wochen. Sie wurden immer h&auml;ufiger ge&auml;u&szlig;ert in immer k&uuml;rzeren Abst&auml;nden, seit B&auml;renleben aus der Winterruhe erwacht war. 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